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Sachgebiete > Holzbau / Holzschutz
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Holzschutz
Schäden durch holzzerstörende Pilze
Fruchtkörper des Echten
Hausschwamm
(S.lacrymans)
Weißer Porenschwamm (Poria vaillantii) unter dem Mikroskop
Fruchtkörper des Echten
Hausschwamm
(S.lacrymans)
Weißer Porenschwamm (Poria vaillantii) unter dem Mikroskop
Braunfäulebefall am Stiel bzw. am Sparrenfuß
Allgemein ist ein Wachstum holzzerstörender Pilze erst möglich, wenn sich freies Wasser in den Zellhohlräumen befindet, d.h. wenn sich die Holzfeuchte (u) oberhalb des Fasersättigungsbereiches befindet. Für einheimische Nadelhölzer bedeutet dies als grober Mittelwert etwa u = 30%. Pilzwachstum wird vermieden, wenn die Holzfeuchte dauerhaft unter einem Wert von 20% bleibt. Bei geneigten Dächern und anderen Bauteilen, bei denen auf Grund der Einbausituation eine Holzfeuchte von über 20% nicht auszuschließen ist, sind konstruktive Voraussetzungen zu schaffen, die ein kurzfristiges Abtrocknen ermöglichen. Entsprechend dem Entwurf zur DIN 68800-2 werden zur Einstufung in die Gebrauchsklasse 0 zukünftig für Plattenmaterial wie OSB- Platten Holzwerkstofffeuchten von maximal 18 M-% toleriert.
Schäden an einer Holzbrücke durch Blättlingsart (Gleophyllum sp.)